Nahrungsergänzungsmittel sind laut deutschem Gesetz Lebensmittel. Sie enthalten in der Regel Nährstoffe
wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, essentielle Fettsäuren, Ballaststoffe,
Obst- und Gemüseextrakte oder Aminosäuren in konzentrierter Form .
Verschiedene Nahrungsergänzungsmittel können unter Umständen dazu beitragen, Mangelerscheinungen und
Ernährungsdefizite bei bestimmten Personengruppen auszugleichen. Außerdem sollen sie als Anti-Aging-Produkt helfen, den
Alterungsprozess zu verlangsamen.
Nahrungsergänzungsmittel stellen aber keinen Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung dar. Die
angegebenen empfohlenen täglichen Verzehrsmenge dürfen nicht überschritten werden.
Bitte beachten Sie:
Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel.
Aussagen zur Wirksamkeit sind auch schwer möglich, da Nahrungsergänzungen in der Regel eher unspezifisch und individuell
unterschiedlich wirken.
Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe, die lebensnotwendig sind. Da der Organismus sie nicht
selber herstellen kann, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie kommen als anorganische Verbindungen
in der Nahrung vor und sind unempfindlich bei der Zubereitung (z. B. Kochen).
Man teilt die Mineralstoffe im Körper nach den Kriterien Konzentration und Funktion ein.
Elemente im Organismus mit einer Konzentrationen über 50 mg pro kg Körpergewicht werden als Makroelemente bezeichnet.
Elemente mit weniger als 50 mg heissen Spurenelemente.
Nach der Funktion im Körper unterscheidet man die Baustoffe: Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor und die Reglerstoffe:
Eisen, Iod und Kupfer.
Vitamine sind organische Verbindungen, die der Organismus für lebenswichtige Funktionen benötigt.
Er kann sie aber zum größten Teil nicht selbst synthetisieren, deshalb müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden.
Vitamine sind für das Funktionieren des Stoffwechsels zuständig. Nährstoffe werden um- und abgebaut; die Verwertung
von Nährstoffen wird reguliert und dabei Energie gewonnen.
Vitamine stärken das Immunsystem und sind unverzichtbar beim Aufbau von Zellen.
Vitamine sind keine chemisch einheitliche Stoffgruppe. Sie zählen, wie auch die Mineralstoffe und
Spurenelemente, zu den nicht energieliefernden Nährstoffen, die der Körper zur Erhaltung seines Lebens und seiner
Leistungsfähigkeit unbedingt benötigt.
Vitamine müssen von Pflanzen, Bakterien oder Tieren gebildet werden. Der Mensch ist auf die Aufnahme über die Nahrung
angewiesen.
Vitamine sind zur Aufrechterhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus lebensnotwendig.
Die Vitamine werden in zwei Gruppen eingeteilt: die fettlöslichen, speicherbaren Vitamine und die wasserlöslichen,
nicht speicherbaren Vitamine, die laufend über die Nahrung zugeführt werden.
Schlußfolgernd kann man sagen, dass bei Mineralstoffen und Vitaminen die richtige Dosierung entscheidend ist,
weil sowohl Mangel als auch Überdosierung gefährlich sein kann.
Recommended Daily Allowance (RDA) gibt die Menge der Vitamine und Mineralstoffe an, die ein durchschnittlicher
Mensch täglich zu sich nehmen sollte, um seinen Bedarf zu decken.
Aber es ist zu berücksichtigen, dass der individuelle Bedarf von zahlreichen Faktoren beeinflusst wird. Kinder und
Jugendliche haben in Wachstumsphasen einen höheren Bedarf an vielen Vitaminen. Frauen benötigen mehr Eisen und auch
mehr Folsäure als Männer. In der Schwangerschaft ist der Bedarf zahlreicher Vitamine und Mineralstoffe erhöht.
Bei der Einnahme bestimmter Medikamente, bei einigen Erkrankungen und auch bei Leistungssport kann der Bedarf an
Spurenelementen und Vitaminen erhöht sein.
Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie Ihren Hausarzt fragen, ob bei Ihren Nahrungsgewohnheiten zusätzlicher
Bedarf an Nahrungsergänzungsmitteln besteht.