Bekannte äußerliche Anwendungsformen:
Innerlich wird Kamille in der Regel als Tee angewendet.
Bei Magenbeschwerden, Koliken und auch bei Erkältungen lindert Kamillentee die Beschwerden auf sanfte Art.
Sitzbäder und Spülungen werden beispielsweise bei Entzündungen im Genitalbereich verordnet.
Inhalationen und Dampfbäder werden bei Erkältungskrankheiten und auch Nebenhöhlenentzündungen eingesetzt. Kamillentinkturen lindern Entzündungen der Mundschleimhaut und Gurgellösung kommen bei Halsschmerzen zum Einsatz.
Geben Sie 1 Esslöffel Kamillenblüten in eine Tasse und übergießen Sie diese mit kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee abgedeckt für 10 Minuten ziehen. Von diesem Tee können Sie täglich 3 bis vier Tassen trinken, idealerweise zwischen den Mahlzeiten.
In ein Wannenbad geben Sie 1 Liter Kamillenblütenzusatz. Diesen Zusatz können Sie selbst herstellen:
Übergießen Sie 50 g Kamillenblüten mit einem Liter heißen Wasser und geben Sie diesen Zusatz anschießend in Ihr Badewasser.
Geben Sie in eine Schüssel 2 Esslöffel Kamillenblüten und übergießen Sie die Blüten mit heißem Wasser. Inhalieren Sie nun die Dämpfe für ca. 10 Minuten.
In der Kosmetikindustrie wird Kamille gerne als Duftstoff in Seifen und Haarwäschemitteln verwendet. Zudem hat Kamille eine hautberuhigende Eigenschaft, sodass die Inhaltsstoffe der Kamille besonders häufig in Lotionen und Cremes zu finden sind.
Kamillensalbe wirkt bei rauer und spröder Haut glättend und beruhigend. Kamillensalbe unterstützt zudem den Heilungsprozess von Wunden und Ekzemen.