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Informationen zu Hautpflegecremes


Was ist eigentlich eine Hautcreme?

Eine Hautcreme ist eine Öl-in-Wasser-Emulsion. Hautpflegecremes können entweder wasserhaltiger oder fetthaltiger sein. Im Sommer sollte man die Cremes, die eher wasserhaltiger sind verwenden und im Wintern die fetthaltigen Cremes. Durch das Öl-Wasser-Gemisch ziehen Cremes schnell in die Haut ein und sind gut verstreichbar. Der hohe Wasseranteil hat aufgrund der Verdunstungskälte einen kühlenden Effekt.



Wodurch zeichnet sich eine Salbe aus?

Eine Salbe ist eine Arzneizubereitung, die zur Anwendung auf der Haut bestimmt ist. Sie dient der lokalen Wirkstoffapplikation oder der Pflege und dem Schutz der Haut. Wirkstoffe oder Arzneistoffe können in Lösung oder Dispersion eingearbeitet sein.



Wozu Anti-Aging-Kosmetik?

Sichtbares äußeres Zeichen des Alterns ist die Alterung der Haut, die bereits ab dem 25. Lebensjahr einsetzt und später vor allem in Form von Falten sichtbar wird. Biologisch verlangsamt sich die Geschwindigkeit der Zellerneuerung und die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, nimmt ab. In tieferen Hautschichten wird immer mehr Kollagen abgebaut, wodurch die Haut an Elastizität verliert. Da deutlich sichtbare Falten als nicht erstrebenswert gelten, erfreuen sich Anti-Aging-Produkte großer Beliebtheit - nicht nur bei Frauen! Aber Hautcremes sind keine Arzneimittel! Den wesentlichen Effekt, den kosmetische Hautcremes bieten können, ist die Beseitigung von Feuchtigkeitsmangel.



Eincremen – aber richtig!

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Die Oberfläche beträgt im Durchschnitt 1,7 m². Sie schützt unseren Organismus. Wir sollten unsere Haut vor der Umwelt mit Creme schützen und pflegen. Dabei ist die richtige Anwendung entscheidend.

Fetthaltige Creme sollte hauchdünn aufgetragen und leicht einmassiert werden. Creme mit hohem Wassergehalt zieht schnell in die Haut ein. Kinderhaut ist viel dünner als die eines Erwachsenen. Deshalb sollte bei Kindern sehr vorsichtig und sehr dünn eingecremt werden.

Und noch ein Tipp: Man fördert die Durchblutung der Haut, indem man vor dem Eincremen die betreffenden Hautpartien mit warmem Wasser benetzt und wieder gründlich trocknet. Danach kann die Wirkung der Creme voll zur Geltung kommen.



... und einölen mit unseren Pflanzenölen!

Anwendungen mit Pflanzenölen machen rissige Haut wieder geschmeidig. Lauwarme Bäder mit einem Esslöffel Öl aus der Küche sind das beste Mittel gegen trockene, rissige Haut.

Das Arganöl hat einen hohen Vitamin-E-Gehalt, einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und ist ein trocknendes Öl. Es kann für die reife, trockene Haut empfohlen werden.

Avocadoöl ist enzymreich, weich, steigert die Widerstandsfähigkeit, beruhigt, regeneriert und glättet die Haut. Es ist ein nichttrocknendes Öl. Es kann als Haut- und Massageöle sowie als Emulsionen bei trockener, reifer und sensibler Haut verwendet werden.

Sesamöl hat durchblutungsfördernde, wärmende und reinigende Eigenschaften. Es ist ein halbtrocknendes Öl. Verwendet wird es als Haut- und Massageöl sowie als Badeöl.

Das Traubenkernöl ist ein leichtes Öl mit einem hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren. Es zieht rasch ein ohne einen Film zu hinterlassen. Es ist ein trocknendes Öl. Verwendet wird es als Haut- und Massageöl vorwiegend bei fetter Haut oder bei Mischhaut mit öliger Tendenz.


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