Das Alpenedelweiß gehört zur Familie der Korbblütler. Sein botanischer Name lautet:
Leontopodium alpinum.
Übersetzt bedeutet das soviel wie Löwenfüßchen (griechisch): leon für Löwe und podion für Füßchen.
Als besonderes optisches Merkmal besticht das Edelweiß durch seine weiß glänzenden und sternenförmigen Blütenblätter.
Das Alpenedelweiß blüht von Juni bis August. Es ist eines der bekanntesten Hochgebirgsgewächse, welches auf Höhenlagen zwischen 1800 und 3000 Metern zu finden ist. Es wächst bevorzugt auf steinigen Wiesen und auf Kalksteinfelsen. Das Edelweiß kann aufgrund seiner speziellen Beschaffenheit bereits seit über Tausenden von Jahren unter härtesten Klimabedingungen überleben.
Die Struktur seiner Blütenblätter hält stärkste UV-Strahlung aus. Somit ist das Edelweiß eine sehr robuste und ausdauernde Pflanze.
In Europa wächst das Edelweiß vorwiegend im Allgäu, aber auch in den Pyrenäen, dem Balkan und den Alpen. Edelweiß ist jedoch kein typisch europäisches Gewächs. Ursprünglich stammt das Edelweiß aus Zentralasien. Artverwandte des europäischen Edelweißes sind auch in Tibet, in Japan, Korea und im Himalaja zu finden.
Nach wie vor steht das Edelweiß in Deutschland, Österreich und auch in der Schweiz unter strengem Naturschutz. Das weiß leuchtende zarte Pflänzchen wurde von den Österreichern bereits 1886 unter Naturschutz gestellt, das macht sie zur weltweit ersten Pflanze, die unter Naturschutz gestellt worden ist.
Von je her strahlt das Edelweiß eine Art Magie auf den Menschen aus. In etlichen Ländern ist das Pflänzchen als „ewige Blume“ bekannt. Im deutschsprachigen Raum steht das Edelweiß für Reinheit und Sauberkeit. In Asien gilt der weiße Stern als Symbol für ein langes Leben. Den Schweizern dient das blühende Edelweiß als nationales Zeichen der Schweizer Alpen.