Der Arnika-Balsam
ist wohltuend für Gelenke, bei Schrunden und trockener Haut.
Enthalten sind Öle von Arnika, Kampfer, Rosmarin, Lavendel und Johanniskraut.
Arnikaöl ist ein Ölauszug der goldgelben Arnikablüten in einem Trägeröl.
In der Volksheilkunde wird Arnikaöl zur äußeren Anwendung bei Verletzungen, Prellungen, Verstauchungen und bei rheumatischen Muskel- und Gelenksbeschwerden verwendet.
Es gilt als durchblutungsfördernd, wärmend, entzündungshemmend und antiseptisch.
Arnikaöl wird in Einreibungen, Hautpflege-Präparaten und Körperlotionen verwendet.
Der Kampferbaum ist ein asiatischer Baum, aus dem das Kampferöl gewonnen wird. Er gehört zur Familie der Lorbeergewächse.
Kampher wird heute äußerlich in Form 10 %iger Salben angewendet. Die Salben wirken durchblutungsfördernd.
In Präparaten wird Kampfer zum Beispiel bei Muskelzerrungen, Rheuma oder Neuralgien angewendet.
Rosmarinöl hat antimikrobielle Aktivität gegen zahlreiche Bakterien, Hefen und Schimmelpilze und wirkt auf der Haut durchblutungsfördernd.
Bei Kreislaufbeschwerden, rheumatischen Erkrankungen oder Zerrungen wird eine 6- bis 10-prozentige Salbe verwendet.
Lavendelöl ist das ätherische Öl aus den Blüten des Lavendels.
Es ist farblos oder schwach gelblich, ziemlich dünnflüssig und hat einen angenehmen, starken Geruch nach Lavendel.
Lavendelöl wirkt aufgrund seines Gehaltes an Linalool antimikrobiell.
Äußerlich wird Lavendelöl in Einreibungen und Badezusätzen volksheilkundlich bei Verspannungen und Erschöpfungszuständen verwendet.
Wegen seines Duftes dient Lavendelöl als pharmazeutischer Hilfsstoff zur Geruchskorrektur bei äußerlich anzuwendenden Arzneimitteln.
Lavendelöl ist bedeutsam als Duftstoff in der Parfüm- und Seifenindustrie und wird auch zur Abwehr von Insekten verwendet.
Das Johanniskrautöl wird als Einreibemittel bei Hexenschuss, Gicht, Rheuma, zur Schmerzlinderung und Wundheilung nach Verrenkungen und Verstauchungen, bei Blutergüssen und Gürtelrose verwendet.
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